Unwetter über Nürnberg

Im Gebiet der Integrierten Leitstelle Nürnberg liefen am Freitag, zwischen 18:00 Uhr und Samstag 02:00 Uhr ca. 800 Notrufe, 500 davon unwetterbedingt ein. Nahezu alle verfügbaren Kräfte von Feuerwehr und THW waren bis heute Morgen in diesem Bereich im Einsatz.
Die überwiegende Anzahl der Einsätze waren Bäume auf Gebäuden, Straßen, Gehwegen, Bahnlinien sowie vollgelaufene Keller.
Im Stadtgebiet Nürnberg waren alle 5 Feuerwachen der Berufsfeuerwehr sowie sämtliche Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz.
In Lauf a.d. Pegnitz hatte sich durch einen Blitzeinschlag der Dachstuhl eines Hauses entzündet. Durch Blitzeinschlag brannte eine Stromleitung in Oberreichenbach.
Besonders heftig traf das Unwetter den Ortsteil Egersdorf bei Cadolzburg, ein Wohngebiet wurde durch umstürzende Bäume verwüstet, dort musste auch der Kranwagen der Feuerwehr Nürnberg zur Unterstützung tätig werden.
In Hiltmannsdorf im Landkreis Fürth stand das Wasser einen Meter hoch auf der Straße.
In Keidenzell, im Landkreis Fürth war ein Pkw zwischen mehreren Bäumen eingeschlossen.
Die Feuerwehr Nürnberg war mit 30 Fahrzeugen inklusive 5 Drehleitern im Stadtgebiet Fürth tätig, um die dortigen Feuerwehren zu unterstützen.
Auch am heutigen Samstag werden noch weitere Einsätze abzuarbeiten sein.

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Neuer Stellv. Kommandant

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Nürnberg haben am 24.06.2017 einen neuen Stellv. Kommandanten gewählt. Wolf-Peter Zonner (2ter von links) wird am 01.10.2017 die Nachfolge von Robert Scheubeck (rechts) antreten.

Wir wünschen Wolf-Peter einen guten Start und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

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Brand im Hauptbahnhof

Am frühen Abend brach in der Osthalle des Hauptbahnhofs aus bisher unbekannter Ursache ein Brand aus, der zunächst nicht lokalisiert werden konnte. Da eine Ausbreitung auf den Dachstuhl befürchtet werden musste, kam ein Großaufgebot von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Deutscher Bahn zum Einsatz.

Gegen 19:45 Uhr wurde die Feuerwehr durch einen automatischen Brandmelder in einer Toilette im Obergeschoss des Bahnhofsgebäudes alarmiert. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwache 3 konnten bis auf leichten Rauchgeruch zunächst nichts mehr feststellen. Nachdem ein weiterer Brandmeldealarm einlief und zusätzliche intensive Suchmaßnahmen durchgeführt wurden, konnte in einem unbenutzten Treppenraum im Zugangsbereich ein Feuer lokalisiert werden. Der Rauch hatte sich über den Treppenraum bis ins Dach ausgebreitet und war über die Zwischendecke in die Toilette gelangt. Da eine Ausbreitung auf den Dachstuhl nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden umfangreiche Kräfte in Stellung gebracht und durch einen Hubschrauber der Bundespolizei das Gebäude mit einer Wärmebildkamera von oben kontrolliert. Glücklicherweise konnte der Brand jedoch schnell abgelöscht werden. Anschließend wurde der ganze Bereich nochmals durch Kräfte der Feuerwehr kontrolliert und entraucht. Für die Dauer des Einsatzes sperrte die Bundespolizei die Osthalle des Hauptbahnhofs und die Landespolizei den Bahnhofsplatz in östlicher Fahrtrichtung. Der Taxistand musste ebenfalls geräumt werden. Zwei Mitarbeiter der DB-Sicherheit wurden an den Rettungsdienst übergeben, nachdem sie sich eine leichte Rauchvergiftung zugezogen hatten. Gegen 23:30 Uhr konnte der Einsatz der Feuerwehr beendet werden.

Zwei weitere Freiwillige Feuerwehren (Großgründlach und Gartenstadt) waren zur Bereitstellung als Einsatzreserve ins Gerätehaus alarmiert worden. Die Kameraden der FF Moorenbrunn und Altenfurt unterstützten den Einsatzleiter im Einsatzleitfahrzeug. Die FF Laufamholz war mit einem Stoßtrupp zur Unterstützung bei der Brandbekämpfung im Einsatz und übernahm anschließend den Schlauchtransport.

Die Polizei hat die Ermittlung der Brandursache aufgenommen. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Der öffentliche Nahverkehr und der Eisenbahnbetrieb blieben durch den Einsatz weitestgehend unbeeinträchtigt. Im Einsatz waren insgesamt fünfzig Einsatzkräfte der Feuerwehr, jeweils etwa zwanzig Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei, acht Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und mehrere Mitarbeiter der Deutschen Bahn.

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Einsatzreicher Wochenbeginn

1. Dachstuhlbrand in Doppelhaus

Neben verschiedenen Kleinbränden im Stadtgebiet wurde die Feuerwehr Nürnberg am Montagnachmittag zu einem Feuer in einer Doppelhaushälfte in Nürnberg-Reichelsdorf gerufen.
Gegen 12:40 Uhr bemerkten die Bewohner eine starke Rauchentwicklung im Inneren des Gebäudes. Sie konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen und einen Notruf tätigen.
Beim Eintreffen der ersten Feuerwehreinheiten schlugen die Flammen bereits aus dem Dach.
Zur Brandbekämpfung mussten 3 Trupps unter Atemschutz mit 3 Löschrohren eingesetzt werden.
Da ein Übergreifen des Feuers auf die angrenzende Doppelhaushälfte drohte, musste das Dach mittels 2 Drehleitern großflächig abgedeckt werden. Die Löschmaßnahmen im Bereich der Dachkonstruktion zogen sich bis ca. 16 Uhr.
Personen kamen glücklicher Weise nicht zu Schaden.
Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Nürnberg und die Freiwillige Feuerwehr Eibach mit insgesamt 9 Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit Notarzt, die Polizei und der Energieversorger für Gas und Strom.
Es entstand sehr hoher Sachschaden. Die genaue Schadenssumme kann derzeit nicht beziffert werden. Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

2.   LKW steckt in Unterführung fest

Noch während Kräfte der Feuerwehr Nürnberg neben dem Dachstuhlbrand an 2 weiteren Verkehrsunfallstellen im Stadtgebiet und auf der Autobahn gebunden waren, ereignete sich am frühen Vormittag ein weiterer Verkehrsunfall im Stadtteil St. Jobst.
Beim Durchfahren der Bahnunterführung am Thumenberger Weg verklemmte sich ein Muldenkipper einer Abfallentsorgungsfirma auf LKW-Fahrgestell so unglücklich unter der Brücke, dass der Fahrer in mehreren Metern Höhe in seiner Fahrerkabine eingeschlossen wurde.
Kräfte der Feuerwachen 2, 3 und des Rüstzuges der Feuerwache 4 sicherten den aufgekanteten und nur noch mit der Hinterachse am Boden stehenden LKW so, dass der unverletzte Fahrer eigenständig über Steckleitern der Feuerwehr absteigen konnte. Vorsorglich wurde der Eingeschlossene vom Rettungsdienst medizinisch untersucht und betreut.
Unterstützend war die Freiwillige Feuerwehr Laufamholz mit ehrenamtlichen Helfern eingesetzt.
Sowohl der Straßenverkehr als auch der über die Brücke verlaufende Bahnverkehr waren zeitweilig eingeschränkt. Ein von der Feuerwehr angeforderter Notfallmanager der Deutschen Bahn AG und ein objektverantwortlicher Ingenieur inspizierten die Bahnbrücke und die Schienenstränge auf etwaige Schäden.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, leuchtete den Brückentunnel aus, stellte den Brandschutz sicher und achtete darauf, dass aus der Hydraulikanlage des verunfallten Fahrzeugs keine umweltschädlichen Betriebsstoffe ausliefen. Eine Fachfirma übernahm in Rücksprache mit der Polizei und dem Betreiber die abschliessende Bergung des verunglückten LKW.

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Großeinsatz am Hafen

Große Rauchwolke über dem Hafengebiet in Nürnberg –

Zu einem Großeinsatz wurde heute (28.05.2017) um 20:19 Uhr die Feuerwehr Nürnberg in das Hafengebiet gerufen. Schon von Weitem war eine schwarze Rauchwolke sichtbar. In einem Recyclingbetreib in der Rotterdamer Straße brannte im Freien eine Halde mit „gelben Säcken“.

Aufgrund der vielen Meldungen rückten neben der nahen Feuerwache 4 auch Einsatzfahrzeuge von den Feuerwachen 1 und 5, sowie die Freiwilligen Feuerwehren Gartenstadt und Worzeldorf mit aus. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte in der Anfangsphase im Einsatz.

Die Freiwillige Feuerwehr Worzeldorf bereitet mit ihrem Schlauchwagen eine Wasserentnahme aus dem nahegelegenen Main-Donau-Kanal vor. Diese Maßnahme war jedoch durch den schnellen Löscherfolg nicht mehr nötig.

Mit einer Löschrate von 2300l je Minute aus 2 Wenderohren von 2 Drehleitern und 5 Strahlrohren wurde eine Halde mit ca. 900m³ Recyclingmaterial gelöscht.

Ein Meßfahrzeug der Feuerwehr führte in den Stadteilen Maiach, Eibach und Werderau Messungen durch, konnte aber an keiner Stelle erhöhte Messwerte feststellen. Die Bewohner wurden jedoch vorsorglich über Katwarn aufgefordert, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Um die Brandnester der Halde freizulegen, verteilte ab 21:50 Uhr ein Radlader des nachalarmierten THW die „gelben Säcke“ auf eine große Fläche. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Gartenstadt und der Feuerwache 4 löschten die Fläche dann ab.

Eine Brandwache der Feuerwache 4 verbleibt bis zum Montagmorgen um 7 Uhr vor Ort.

Die Ursachenermittlung hat das Fachkommissariat der Polizei übernommen. Der Brandschaden wird auf 10 – 15.000 Euro geschätzt.

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Parallele Brandeinsätze

Ein Wohnungsbrand im Stadtteil Thon und ein Kellerbrand in der Wölckernstraße binden nahezu alle Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Nürnberg
Kurz nach 21:30 Uhr wurde die Integrierte Leistelle Nürnberg von einem Passanten über ein offenes Feuer in einem Wohnhaus in der Thoner Straße alarmiert. Die Einheiten des alarmierten Löschzuges (5 Einsatzfahrzeuge) der Feuerwache 1 entdeckten dichten Rauch aus einem Wohnhaus im Thoner Weg. In der Erkundungsphase wurde nach der Befragung der Nachbarn zuerst noch eine vierköpfige Familie in den Räumlichkeiten vermutet. Sofort durchsuchten drei Trupps mit Atemschutzgeräten alle drei Ebenen des Wohnhauses. Ein weiteres Löschfahrzeug der Feuerwache 2 wurde zur Unterstützung des Löschzuges nachalarmiert. Glücklicherweise befanden sich aber keine Personen in dem Haus. Der Brandherd am Mobiliar unter einer Treppe konnte mit 2 Strahlrohren zudem schnell gelöscht werden. Aufgrund des dichten Rauches entstand jedoch in allen Räumlichkeiten ein hoher Schaden.
Während der Einsatz in der Thoner Straße noch in der „heißen Phase“ lief, gingen in der Integrierten Leitstelle weitere Notrufe zu einem Kellerbrand mit starker Rauchentwicklung in der Wölckernstraße ein. Der alarmierte Löschzug (5 Einsatzfahrzeuge) setzte sich aus Kräften der Feuerwache 3 und 4 zusammen. Zuerst eintreffende Einsatzkräfte des Rettungsdienstes meldeten noch während der Anfahrt der Kräfte der Berufsfeuerwehr über Funk, dass es sich um einen ausgedehnten Kellerbrand in einem Wohn- und Geschäftshauses handelt und wegen der starken Rauchentwicklung Bewohner akut gefährdet sind. Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht und somit ein weiterer Löschzug der Feuerwachen 4 und 5 zur Einsatzstelle beordert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten mehrere Bewohner die Situation aber falsch eingeschätzt und bereits die „sichere Wohnung“ verlassen. Sie versuchten über das stark verrauchte Treppenhaus ins Freie zu gelangen. Mehrere Trupps unter Atemschutz der beiden Löschzüge mussten daher die Personen aus dem Treppenhaus retten. Eine Person konnte hierbei gerade noch vom Sprung aus einen Treppenhausfenster abgehalten werden. Auf der Straßenseite wurde über eine Drehleiter eine verängstigte Familie aus dem 4. Obergeschoss gerettet. Insgesamt mussten 3 Bewohner mit einer leichten Rauchvergiftung durch den Rettungsdienst vor Ort behandelt werden. Eine weitere Behandlung dieser Leichtverletzten im Krankenhaus war aber nicht notwendig geworden.
Der Brand im Keller konnte mit einem Strahlrohr schnell eingedämmt werden, zur weiteren Brandbekämpfung musste aber das ganze betroffene Kellerabteil in schwieriger Handarbeit unter Atemschutz ausgeräumt werden. Durch den Brand wurden die Gas- und Stromversorgung stark beschädigt, so dass das gesamte Gebäude vom Störungsdienst der N-Ergie spannungsfrei geschaltet und die Gaszufuhr abgeschiebert werden musste. Die unverletzten evakuierten Bewohner wurden übergangsweise in einem VAG-Bus untergebracht und konnten hierbei von einer Betreuungseinheit des BRK versorgt und betreut werden. Das Wohngebäude ist nur bedingt bewohnbar.
Der enorme Sachschaden beim Kellerbrand ist vorrangig auf eine zerstörte Hausinstallation und durch den Rauchschaden zurückzuführen. Bei beiden Brandeinsätzen ist die Brandursache noch unklar und wird derzeit von den Fachabteilungen der Polizei ermittelt. Der gesamte Brandschaden kann bei beiden Bränden finanziell noch nicht abschließend abgeschätzt werden.
Während den beiden Einsätzen, bei denen nahezu alle Kräfte der Feuerwachen 1 bis 5 gebunden waren, wurden die „verwaisten“ Feuerwachen von alarmierten Kräften der Freiwilligen Feuerwehren Gartenstadt, Moorenbrunn, Almoshof und Laufamholz ersetzt.

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Orkantief Egon

Pressemeldung der Feuerwehr Nürnberg zum Einsatzgeschehen im Rahmen des Orkantiefs „Egon“ vom 13.01.2016.

Nachdem gegen Mittag der nach Osten ziehende Sturm „Egon“ seinen Höhepunkt in Nürnberg überschritten hat, kann die Feuerwehr Nürnberg eine Zusammenfassung der Einsätze und Einsatzzahlen geben:

Im Gebiet der Integrierten Leitstelle Nürnberg (Stadt Nürnberg, Landkreis Nürnberger Land, Stadt Fürth, Landkreis Fürth, Stadt Erlangen und Landkreis Erlangen-Höchstadt) wurden im Zeitraum von 05:30 Uhr bis 13:30 Uhr insgesamt 406 Feuerwehreinsätze disponiert – was dem vierzigfachen der Einsatzzahlen im Regelbetrieb bedeutet.

Alleine im Stadtgebiet Nürnberg wurden davon 143 Einsätze bearbeitet.
So stürzten zahlreiche Bäume um, blockierten Straßen und Trambahnen. Herabfallende Äste beschädigten Fahrzeuge. Hausdächer wurden teilweise abgedeckt und durch umstürzende Bäume beschädigt.

Anfangs war Schadensschwerpunkt der Südosten von Nürnberg. Im weiteren Verlauf waren aber alle Stadtteile gleichmäßig betroffen.
Zusätzliche Drehleitern wurden in den Dienst genommen: Viele Sturmschäden können nur vom Rettungskorb der Drehleiter aus beseitigt werden. Bis jetzt sind keine Verletzte Personen aufgrund der Sturmauswirkungen bekannt.
Zur zeitgerechten Disposition wurde die Integrierte Leitstelle mit Personal verstärkt. Alle Feuerwachen der Berufsfeuerwehr sowie fast sämtliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Nürnbergs sind im Einsatz.

Besondere Einsätze in Nürnberg:

In der Walter-Meckauer-Straße wurde von einem 5-geschossigen Wohngebäude das Dach abgedeckt. Ca. 400 m² Bitumenbahn wurde von den Windböen aus dem Dachverbund herausgerissen. Die schwere Bitumenbahn drohte auf einen Anbau im Hinterhof zu stürzen. Die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Nürnberg sicherte mit Seilklettertechnik die Bitumenbahn. Teile davon wurden angetragen und der überwiegende Teil wurde mit Dachlatten sicher verschraubt.

Schmausenbuck – Wendeschleife der Straßenbahnlinie 5: In der dicht bewaldeten Wendeschleife des Schmausenbuck drohten mehrere bis zu 25 Meter hohe Bäume auf die unter Spannung stehende Oberleitung des Fahrdrahtes zu stürzen. Teilweise lagen umgestürzte Bäume auf den Abspannungen und den Strommasten. Kräfte der Feuerwehr und des Oberleitungsbaues der VGN waren stundenlang damit beschäftigt, die großen Bäume Stück für Stück abzutragen. Dazu wurde der Kranwagen der Feuerwehr und der VGN-Gleisbauwagen mit Plattform eingesetzt: Der Kran sicherte die Bäume und aus der Hubplattform wurde mit Motorsägen Ast für Ast vorsichtig abgetragen.

Einsatz in Seukendorf und Burgthann: Der Kranwagen der Feuerwehr Nürnberg musste weiterhin zur Hilfeleistung nach Seukendorf und nach Burgthann fahren. Dort unterstützte das Spezialfahrzeug die örtliche Feuerwehr bei der Beseitigung von Bäumen, die auf Wohnhäuser gestürzt sind und sicherte einen Wetterhahn auf einer Kirche.

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Brand einer Lagerhalle

Beim Brand einer Lagerhalle eines landwirtschaftlichen Betriebes kam es heute am frühen Nachmittag zu einer massiven Rauchentwicklung. Die Rauchwolke zog in Richtung Kriegsopfersiedlung, Schniegling und Poppenreuth. Die Bevölkerung wurde deshalb über Katwarn gewarnt und auch über Rundfunkdurchsagen gebeten die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die parallel zur Brandbekämpfung durchgeführten Messungen in diesen Wohngebieten zeigten allerdings keine erhöhten Schadstoffwerte, ein deutlicher Brandgeruch war jedoch in diesen Gebieten wahrnehmbar.
Um 13:44 Uhr wurde die Leitstelle Nürnberg über ein Feuer in einer Lagerhalle am Mühlweg informiert. Bereits bei der Anfahrt sahen die ersteintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwache 1 von Weitem die massive Rauchentwicklung. Eine Lagerhalle mit PV-Anlage, landwirtschaftlichen Betriebsmitteln und Maschinen stand im Vollbrand. Das Feuer drohte auf das angrenzende Wohnhaus sowie eine weitere Lagerhalle überzugreifen. Sofort wurden weitere Kräfte der Feuerwachen 3 und 4, sowie die Freiwilligen Feuerwehren Höfles und Worzeldorf alarmiert. Eine zusätzliche Schlauchleitung musste zur Sicherung des massiven Löschwasserbedarfs von einem Wasserbecken über 500 m an die Einsatzstelle verlegt werden. Das eingestürzte Hallendach erschwerte die Löscharbeiten erheblich und wird derzeit mit Hilfe von schwerem Räumgerät und einem Kran des THW entfernt, um die darunterliegenden Brandherde abzulöschen. Aktuell sind 20 Einsatzkräfte des THW mit der Fachgruppe Räumen, dem Sonderfahrzeug Kran und einer Beleuchtungsgruppe vor Ort. Die Feuerwehr Nürnberg war mit 50 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr, sowie 25 Kräften der Freiwilligen Feuerwehren Höfles, Worzeldorf und Werderau im Einsatz. Die Räumungs- und Löscharbeiten werden voraussichtlich noch bis in die frühen Morgenstunden andauern.

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Feuer im Hafen

Am Freitag, den 16.12.2016 wurde die Integrierte Leitstelle Nürnberg um 21:09 Uhr über Notruf 112 über einen Brand in einer Recyclingfirma in der Rotterdamer Straße informiert. Die bereits auf der Anfahrt weithin sichtbare Rauchentwicklung bestätigte die Notrufmeldung.
Die ersten Kräfte der benachbarten Feuerwache 4 begannen sofort mit der Brandbekämpfung des brennenden Metall- und Schrotthaufen. Unterstützungseinheiten der Feuerwache 5, der Feuerwache 1 sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Gartenstadt, Worzeldorf und Werderau führten die Brandbekämpfung von verschiedenen Seiten fort. Eine Löschwasserentnahme aus dem Hafenbecken des Main-Donau-Kanals wurde vorbereitet.
Betriebsangehörige zerlegten den ca. 2000 m³ großen Metallhaufen mit einem Greifbagger. Nach 90 Minuten intensiver Löscharbeit war das Feuer gelöscht und das Metall abgekühlt. Das Löschwasser wurde durch ein firmeneigene Kanalsystem aufgefangen.
Die starke Rauchentwicklung durch das verdampfende Löschwasser zog sichtbar in Richtung Eibach. Die Bevölkerung wurde mittels Rundfunkdurchsagen über das Ereignis informiert und aufgefordert, bis zum Abschluss der Brandbekämpfung Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die umliegenden Stadtteile wurden zusätzlich mit dem kommunalen Warn- und Informationssystem „Katwarn“ über das Ereignis informiert. Der Bahnverkehr im Hafenbereich wurde eingestellt. Die Rotterdamer Straße wurde gesperrt.
Das Umweltmessfahrzeug der Feuerwehr führte im Umkreis der Brandstelle Messungen der Luft durch. Da der Metallschrott bereits vorsortiert und nicht verunreinigt war, wurden keine gesundheitsschädigende Messwerte nachgewiesen. Somit konnte die Warnung der Bevölkerung um 23:00 Uhr wieder aufgehoben werden.
Die Brandursache und der Sachschaden sind derzeit noch nicht abschätzbar. Die Brandursachenermittlung wird von der Polizei durchgeführt. Es wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr wird in den frühen Morgenstunden eine Nachkontrolle durchführen.
Im Einsatz waren insgesamt 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr, 10 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und die Polizei mit mehreren Streifenfahrzeugen

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Feuer in Hochhaus

Am Dienstag, den 13.12.2016 wurde die Integrierte Leitstelle Nürnberg um 09:35 Uhr über Notruf 112 über einen Zimmerbrand sowie über „herausschlagende Flammen aus einem Hochhaus“ im Planetenring 25 informiert. Die bereits auf der Anfahrt weithin sichtbare Rauchentwicklung bestätigte die Notrufmeldung.
Die ersten Kräfte der benachbarten Feuerwache 5 begannen sofort mit der Menschenrettung und Brandbekämpfung im 9. Stockwerk des Hochhauses und retteten die unmittelbar betroffenen Personen aus diesem Gefahrenbereich. Unterstützungseinheiten der Feuerwache 2, der Feuerwache 4 sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Gartenstadt evakuierten und kontrollierten die darüber liegenden Stockwerke 10 bis 16 sowie alle unter der Brandetage befindlichen Wohnungen. Zur Sicherheit wurde die Gaszufuhr des Gebäudes für die Dauer der Einsatzmaßnahmen abgesperrt. Das Feuer in der Brandwohnung konnte im Anschluss schnell gelöscht werden.
Zwei Notärzte und Kräfte von 5 Rettungsfahrzeugen betreuten sämtliche ins Freie gebrachten Personen. Die Mieterin der Brandwohnung und zwei weitere Personen wurden von der Notärztin aufgrund einer Rauchgasvergiftung ambulant versorgt.
Die Brandwohnung bleibt bis zur Brandschadensanierung vorerst unbewohnbar: Die Mieter können anderweitig untergebracht werden. Alle anderen Bewohner des Hochhauses konnten nach Beendigung der Löschmaßnahmen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die Brandursache und der Sachschaden sind derzeit noch nicht abschätzbar. Die Brandursachenermittlung wird von der Polizei durchgeführt.
Im Einsatz waren insgesamt 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr, 15 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, die Polizei mit mehreren Streifenfahrzeugen sowie der Bereitschaftsdienst der N-ERGIE.

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