Brand Altpapier

Starke Rauchentwicklung über dem Hafengebiet;
Um 15:34 wurde die Feuerwehr Nürnberg zu einem Einsatz in der Duisburger Straße gerufen. Bereits bei der Anfahrt war eine deutliche Rauchsäule über dem Nürnberger Hafengebiet zu erkennen. In einer Firma für Altstoffverwertung war ein Haufen aus fein zerkleinerten Altpapier in Brand geraten.
Das Feuer der ca. 200 qm großen und 3 m hohen Papierhalde konnte mit zwei Wasserwerfern einer Drehleiter und eines Tanklöschfahrzeuges schnell unter Kontrolle gebracht werden. Für die Nachlöscharbeiten wurde ein betriebseigener Radlader samt Fahrer eingesetzt. Das verbrannte Altpapier, welches zur Wiederaufbereitung vorgesehen war, wurde umgeschichtet und die vorhandenen Glutnester mittels zwei Löschrohren abgelöscht.
Die Nachlöscharbeiten konnten nach zwei Stunden beendet werden. Die Feuerwehr war mit ca. 40 Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Am Einsatz war ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, die freiwillige Feuerwehr Gartenstadt und die freiwillige Feuerwehr Worzeldorf beteiligt. Während der Einsatzdauer wurde noch die freiwillige Feuerwehr Werderau zur Absicherung des Stadtgebietes in Alarmbereitschaft versetzt. Bis in die Nachtstunden hinein wird die Feuerwehr noch regelmäßige Brandnachschauen vornehmen. Über Schadenshöhe und Brandursache konnten zum Einsatzende noch keine Angaben gemacht werden.

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Schneekatastrophe in Bayern

Bilanz des Hilfeleistungskontingents der Städte Nürnberg und Erlangen
Vier Tage war das Hilfeleistungskontingent Nürnberg-Erlangen, bestehend aus rund 120 Einsatzkräften der Feuerwehren aus beiden Städten, im oberbayerischen Bayrischzell zur Dachräumung und Führungsunterstützung im Einsatz. Dabei konnten zusammen mit Einsatzkräften aus mehreren Teilen Bayerns zahlreiche Häuser, die teilweise bereits unmittelbar durch die Schneemassen vom Einsturz bedroht waren, vor schwereren Schäden geschützt werden.

Am Samstagnachmittag gegen 14 Uhr wurde die Feuerwehr Nürnberg als Katastrophenschutzdienststelle der Stadt Nürnberg von der Regierung von Mittelfranken gebeten, die Bereitstellung eines Hilfeleistungskontingents und weiterer Spezialkräfte zur Dachsicherung zu prüfen, da sich die Schneelage in Südbayern weiterhin zuspitzte. Nach kurzer und unbürokratischer Prüfung und Zusicherung der gemeinsamen Hilfe der Städte Nürnberg und Erlangen wurde diese dann auch umgehend angefordert. Bereits am folgenden Morgen kurz nach 08:00 Uhr setzte sich ein Verband aus insgesamt rund 30 Fahrzeugen mit 120 Feuerwehrleuten in Richtung Süden in Bewegung. Zunächst auf dem Weg nach Bad Tölz, wurden die Einsatzkräfte unterwegs nach Miesbach in die sonst so beschauliche 1600-Einwohner-Gemeinde Bayrischzell umgeleitet, die sie am frühen Nachmittag erreichten. Den Einsatzkräften bot sich beim Eintreffen ein malerisches Winter-Alpenpanorama, bei dem sie jedoch nicht verweilen konnten. Schließlich lagen unter der weißen Decke zahlreiche Gebäude, von denen einige mittlerweile erste Belastungsschäden zeigten. Nach Priorisierung der Dächer nach Dringlichkeit durch Fachleute der Einsatzleitung vor Ort, die durch Nürnberger Führungsassistenten unterstützt wurde, starteten die Einsatzkräfte sofort zusammen mit weiteren Einheiten aus dem Raum Regensburg mit dem Räumen der am stärksten betroffenen Dächer. Einige von ihnen mussten dafür vor dem Betreten bereits von unten abgestützt werden, um die Einsturzgefahr durch die extremen Dachlasten zu bannen. Die Helfer auf den Dächern wurden dabei von Experten der Höhenrettungsgruppe über Drehleitern und Kräne mit Seilen gegen Absturz gesichert, da sich unter dem Schnee teilweise spiegelglatte Eisschichten gebildet hatten und Fernster und ähnliches nicht sichtbar waren. Ein falscher Schritt hätte ohne Sicherung fatale Folgen gehabt. In weit über 5000 Helferstunden kämpften allein die mittelfränkischen Kräfte gegen den Schnee, die im Laufe der Zeit von immer weiteren Helfern unterstützt wurden. Nach anfänglich rund 200 Einsatzkräften waren am gestrigen Mittwoch über 850 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, THW und Rotem Kreuz im Einsatz, weswegen die Nürnberger Feuerwehrleute neben der körperlichen Arbeit auf den Dächern des Ortes auch die Einsatzleitung bei der Koordination der Arbeiten unterstützte.

Am Mittwochabend wurden die mittelfränkischen Kräfte in Bayrischzell dann abgelöst, nachdem sie doppelt so lange im Einsatz waren wie ursprünglich geplant. Dank ihres beherzten und umsichtigen Vorgehens kam es trotz der mit Schnee und Glätte verbundenen Probleme zu keinen schwereren Verletzungen der Einsatzkräfte. Diese wurden von der Gemeinde und ihren Einwohnern sehr herzlich aufgenommen, verpflegt und nach Kräften unterstützt. Nach dem Einsatz bleibt ein Band der Freundschaft zwischen Einwohnern und Einsatzkräften, das sicher noch einige Zeit halten wird.

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Brand Gartenhaus

Brand in Nürnberg – Buchenbühl

Die Feuerwehr Nürnberg wurde gestern gegen 19:00 Uhr zu einem Zimmerbrand in Nürnberg – Buchenbühl alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr stellte sich heraus, dass ein Dachstuhl eines größeren Gartenhauses brannte; in einer angrenzenden Voliere befanden sich noch mehrere Vögel. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehreinsatzkräfte konnte das Übergreifen auf angrenzende Gebäudeteile verhindert werden. Ein Großteil der Vögel konnte an den Besitzer übergeben werden. Der vor Ort befindliche Rettungsdienst behandelte eine verletzte Person.

Vor Ort waren die Feuerwehr mit 21 Einsatzbeamten, die Freiwillige Feuerwehr Buchenbühl, der Rettungsdienst und die Polizei. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

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Personensuche erfolgreich

Heute, am 26.12.18 wurde gegen 14:00 Uhr eine weibliche Person mit einer Verletzung am Oberkörper in der Notaufnahme des Klinikums Süd aufgenommen. Während der Wartezeit zum Röntgen entfernte sich die Person aus dem Wartezimmer und war ab diesem Zeitpunkt nicht mehr aufzufinden. Gegen 16:00 wurde die Polizei hinzugezogen. Durch die Polizei und das Krankenhauspersonal wurde zunächst das Krankenhaus und die nähere Umgebung abgesucht und eine Information mit Personenbeschreibung an VAG, Taxizentrale sowie die DB ausgegeben. Gegen 18:00 wurde die Feuerwehr hinzugezogen und ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera eingesetzt. Durch die Feuerwehr wurde vor dem Klinikum eine mobile Einsatzleitung eingerichtet und weitere Kräfte zur Unterstützung angefordert. Die Freiwilligen Feuerwehren Altenfurt, Fischbach, Werderau und Gartenstadt wurden mit der Suche in den Wohngebieten beauftragt. Einheiten der Bergwacht durchsuchten mit Quads und einer Drohne unwegsames Gelände und die Suchhundestaffel der Hilfsorganisationen setzte Personen- und Flächensuchhunde ein. Insgesamt kamen 80 Helfer zum Einsatz. Gegen 21:45 Uhr wurde die Person von einem Haustechniker des Klinikums an einer abgelegen Stelle eines Ladehofes aufgefunden und der ärztlichen Betreuung zugeführt.

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Brand in Industriehalle

Durch einen Brand eines Gabelstaplers in einer Industriehalle in Schweinau kam es zu einer stärkeren Verrauchung im Gebäude. Die Feuerwehr Nürnberg wurde heute gegen 03:15 Uhr zu einem Brand in einer Firma in Schweinau alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr waren Industriehallen verraucht; im Eingangsbereich brannte ein Gabelstapler. Durch die indifferente Lage zu Beginn wurde ein weiterer Löschzug nachgefordert. Der Rettungsdienst erhöhte ebenfalls seine Einsatzkräfte vor Ort. Feuerwehreinsatzkräfte leiteten schnell die Brandbekämpfung ein; die verrauchten Gebäudeteile wurden zügig abgesucht. Die evakuierten Arbeiter konnten in bereitgestellten VAG – Bussen gesammelt und durch den Rettungsdienst gesichtet werden. Vier Verletzte wurden behandelt. Vor Ort waren die Feuerwehr mit 50 Einsatzbeamten, die Freiwillige Feuerwehr Werderau, der Rettungsdienst, die Polizei und die VAG. Durch den schnellen Einsatz konnte verhindert werden, dass sich das Feuer auf andere Gebäudeteile ausbreitete.

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Dachstuhlbrand Noptschstraße

Nürnberger Einsatzkräfte bei Dachstuhlbrand in einem Industriebetrieb in der Nopitschstraße gefordert
Am heutigen Mittwoch, 19.09.2018 wurden die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei in einen Industriebetrieb in der Nopitschstraße gerufen. Die Meldung eines Dachstuhlbrandes konnte vom Einsatzführungsdienst nach der Erkundung bestätigt werden. Umgehend wurde die Brandbekämpfung eingeleitet und weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Der hölzerne Satteldachstuhl brannte in einer Länge von ca. 50 m in voller Ausdehnung. Menschen wurde nicht verletzt.
Um 10:14 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle die Berufsfeuerwehr Nürnberg. Im Werksgelände eines gussverarbeitenden Betriebes in der Nopitschstraße qualmte es massiv aus dem Dachstuhl eines Betriebsgebäudes innerhalb des Werksgeländes. Während der Erkundung zündete der Dachstuhl dann schlagartig durch und brannte auf einer Länge von ca. 50 m. Die 500 Mitarbeiter des Betriebes konnten alle das Gebäude verlassen.
Mit Hilfe von drei Drehleitern wurde der Brand in einer Höhe von 18 m mit mehreren Löschrohren von der Drehleiter aus bekämpft. Gleichzeitig löschten Trupps mit Atemschutz im Gebäudeinneren. Aufgrund der baulichen Situation mit daneben stehenden Lagerhallenbereichen stellt sich die Brandbekämpfung sehr schwierig und langwierig dar. Der Brand ist aber aktuell unter Kontrolle. Die Rauchentwicklung war zu keiner Zeit eine Gefahr für Menschen, da die Wettersituation sehr positiv war und der Rauch senkrecht abzog.
Aktuell (14:30 Uhr) wird der schwer zugängliche Teil des Dachstuhles bei Dachanschlüssen und Kehlbereichen abgelöscht. Aufgrund des hohen Gebäudebereiches muss dies unter Berücksichtigung der Absturzgefahr erfolgen. Die Lösch- und Sicherungsarbeiten dauern aktuell noch an und werden sicherlich noch bis in die Abendstunden fortgeführt.
Die Maybachstraße war vormittags komplett für die Löscharbeiten gesperrt. In der Nopitschstraße kam es durch Teilsperrungen zu Verkehrsbehinderungen. Alle Verkehrsmaßnahmen konnten mittlerweile von der Polizei wieder aufgehoben werden.
Im Einsatz waren drei Löschzüge der Berufsfeuerwehr mit 50 Einsatzkräften und 30 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Gartenstadt, Moorenbrunn und Werderau. Die Absicherung des Stadtgebietes wurde von den verbliebenen Resteinheiten von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr durchgeführt. Der Rettungsdienst war mit 10 Kräften vor Ort.
Die Brandursache wird von der Kriminalpolizei ermittelt. Eine Schadenhöhe kann aktuell nicht genannt werden.
Parallel ereignete sich noch ein schwerer Verkehrsunfall auf der A 6 zwischen der Anschlussstelle Nürnberg-Süd und Roth. Die Resteinheiten übernahmen diese Einsatzstelle. Dabei wurden zwei Lastfahrer schwer verletzt, einer davon war eingeklemmt.

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Wasserrohrbruch

Wasserrohrbruch an der Wandererstraße sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr –
In den frühen Morgenstunden wurde die Feuerwehr Nürnberg wegen Wasser auf der Straße zu einem Kleineinsatz in die Wandererstraße alarmiert. Vor Ort stellte sich das Ganze dann als kapitaler Wasserrohrbruch heraus, der zahlreiche Einsatzkräfte stundenlang beschäftigte.
Gegen halb fünf Uhr morgens erreichte die Leitstelle Nürnberg ein Anruf, dass die Wandererstraße im Nürnberger Stadtteil Eberhardshof von Wasser überspült sei, worauf die Leitstelle erste Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr dorthin alarmierte. Diese fanden dann vor Ort schnell die Ursache des Wasseraustritts: Auf dem Fuß- und Radweg vor den Schrebergärten am Ende der Wandererstraße war eine große Wasserversorgungsleitung geborsten, aus der schwallartig mit einer Austrittsfontäne Massen von Wasser austraten und in die angrenzenden Wohnhäuser zu laufen drohten. Sofort wurden umfangreiche Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr nachalarmiert. Diese versuchten das Wasser mit Sandsackdämmen abzuwehren, was jedoch aufgrund der Wassermassen scheiterte, bevor der Entstörungsdienst des Netzbetreibers die Wasserleitung abschiebern konnte. Im Verlauf der nächsten Stunden mussten deshalb die angrenzenden Keller ausgepumpt werden. In einem der Schrebergärten waren zwei Personen vom Wasser eingeschlossen. Da sie auch von der Feuerwehr nicht erreicht werden konnten, aber in ihrem Gartenhaus in Sicherheit waren, wurden sie zunächst aufgefordert dort abzuwarten. Die angrenzende Bahnstrecke wurde von der Deutschen Bahn gesperrt, da mit Personen im Gleisbereich gerechnet werden musste. Eine anliegende Kindertagesstätte war ebenfalls vom Wassereinbruch betroffen und musste deshalb geschlossen bleiben. Die benachbarte Friedrich-Wanderer-Schule blieb glücklicherweise weitestgehend unbetroffen. Hier konnte der Hortbetrieb ganz normal beginnen. Seit acht Uhr kann wegen des Einsatzerfolgs die Anzahl der Einsatzkräfte reduziert werden, die Einsatzmaßnahmen dauern jedoch noch an.
Im Einsatz waren über 60 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren Werderau und Gartenstadt, der Bereitschafts- und Entstördienst der N-Ergie, sowie Kräfte der Bundespolizei. Die Ursache des Wasserrohrbruchs und die Höhe des verursachten Schadens sind derzeit noch unbekannt.

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Waldbrand Kalchreuther Forst

Am gestrigen Dienstagabend wurde die Feuerwehr Nürnberg zu einem Waldbrand in der Nähe von Buchenbühl alarmiert.
Obwohl die Rauchsäule bereits vom Tower des Nürnberger Airports sichtbar war, gestaltete sich die Lokalisierung des genauen Brandherdes zunächst schwierig. Eine Polizeistreife lotste die Einsatzkräfte schließlich zur Einsatzstelle.
Das Feuer hatte sich bereits auf eine Fläche von ca. 800m² ausgebreitet. Da anfänglich eine Gefährdung der nahen Autobahn durch Feuer und Rauch nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde zur besseren Lageüberprüfung ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Durch einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen wurde die Löschwasserversorgung sichergestellt. Nach zwei Stunden war der Brand schließlich gelöscht. Im Einsatz waren insgesamt 50 Mann der Berufsfeuerwehr Nürnberg und der Feuerwehren Buchenbühl, Werderau und Heroldsberg, sowie Kräfte von Polizei und Rettungsdienst. Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt.

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Brand Trafostation

Wegen eines Knalls und starker Rauchentwicklung aus einer Trafostation wurde die Feuerwehr um 20:56 Uhr nach Laufamholz gerufen. Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Laufamholz schlugen bereits Flammen aus einem Gitterrost vor dem Zugang zu den Trafos. Obwohl das Feuer durch die FF Laufamholz schnell gelöscht werden konnte war in den umliegende Straßenzügen der Strom teilweise ausgefallen. Durch die Berufsfeuerwehr wurde die rückwertige Sicherung mit Sonderlöschmittel vorgenommen und der Bereitschaftsdienst der NERGIE zur Einsatzstelle gerufen. Die Mitarbeiter der N-ERGIE mussten den Trafo vom Netz nehmen und die Stromverteilung so umprogrammieren, dass die Anwesen und die Straßenbeleuchtung der Umgebung mit Strom versorgt werden konnten. Der Einsatz mit 20 Feuerwehrleuten dauerte ca. 2 Stunden.

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Brand Pflegeheim

Am heutigen Vormittag kam es in einem Alten- und Pflegeheim in der Nürnberger Altstadt zu einem Zimmerbrand mit mehreren Verletzten. Durch massiven Kräfteeinsatz der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes konnten die Bewohner rasch in sichere Bereiche gerettet und der Brand abgelöscht werden. Trotzdem mussten mehrere Personen in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.
Kurz vor 07:00 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr durch den Alarm der Brandmeldeanlage zu einer Altenpflegeeinrichtung in der Hinteren Sterngasse gerufen. Kurz darauf erreichten die Integrierte Leitstelle weitere Notrufe per Telefon. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war der Zimmerbrand im zweiten Obergeschoss deutlich von außen wahrzunehmen, woraufhin die Alarmstufe weiter von zwei auf drei Löschzüge erhöht wurde. Bei einer konzertierten Menschenrettung wurden die Bewohner des Brandgeschosses und der darüber liegenden Geschosse in verschiedene sichere unverrauchte Bereiche gerettet und dort von Rettungsdienst und Feuerwehr erstversorgt und betreut. Gleichzeitig wurde das Feuer im Innenangriff sofort bekämpft und blieb so weitestgehend auf den Brandraum begrenzt. Darüber liegende Zimmer wurden durch den Rauchaustritt über die Fassade in Mitleidenschaft gezogen. Von den insgesamt rund 130 betroffenen Bewohnern und Mitarbeitern der Einrichtung wurden acht Personen so schwer verletzt, dass sie in umliegende Krankenhäuser gebracht werden mussten. Alle Anderen wurden vor Ort vom Pflegepersonal und Einheiten des Betreuungsdienstes versorgt. Die letzten Einheiten der Feuerwehr konnten nach abgeschlossenen Nachlöscharbeiten und der Unterstützung der Polizei gegen 10:45 Uhr wieder einrücken.
Im Einsatz waren circa 60 Einsatzkräfte aller Wachen der Berufsfeuerwehr, 70 Einsatzkräfte des Rettungs- und Sanitätsdienstes – darunter vier Notärzte und die Sanitätseinsatzleitung – und mehrere Streifen der Polizei. Die Brandursachenermittlung wurde bereits durch die zuständige Fachdienststelle der Polizei eingeleitet. Die Höhe des Schadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Mehrere Wohneinheiten der Pflegeeinrichtung sind bis auf weiteres nicht bewohnbar. Für die Dauer des Einsatzes wurden zur Absicherung des Stadtgebietes zusätzlich die Einheiten Almoshof, Laufamholz und Moorenbrunn der Freiwilligen Feuerwehr in Bereitstellung versetzt, da die Berufsfeuerwehr gebunden war. Die Verkehrsaktiengesellschaft Nürnberg stellte einen Nahverkehrsbus für etwaige Personentransporte zur Verfügung.

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