Brand Trafostation

Wegen eines Knalls und starker Rauchentwicklung aus einer Trafostation wurde die Feuerwehr um 20:56 Uhr nach Laufamholz gerufen. Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Laufamholz schlugen bereits Flammen aus einem Gitterrost vor dem Zugang zu den Trafos. Obwohl das Feuer durch die FF Laufamholz schnell gelöscht werden konnte war in den umliegende Straßenzügen der Strom teilweise ausgefallen. Durch die Berufsfeuerwehr wurde die rückwertige Sicherung mit Sonderlöschmittel vorgenommen und der Bereitschaftsdienst der NERGIE zur Einsatzstelle gerufen. Die Mitarbeiter der N-ERGIE mussten den Trafo vom Netz nehmen und die Stromverteilung so umprogrammieren, dass die Anwesen und die Straßenbeleuchtung der Umgebung mit Strom versorgt werden konnten. Der Einsatz mit 20 Feuerwehrleuten dauerte ca. 2 Stunden.

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Brand Pflegeheim

Am heutigen Vormittag kam es in einem Alten- und Pflegeheim in der Nürnberger Altstadt zu einem Zimmerbrand mit mehreren Verletzten. Durch massiven Kräfteeinsatz der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes konnten die Bewohner rasch in sichere Bereiche gerettet und der Brand abgelöscht werden. Trotzdem mussten mehrere Personen in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.
Kurz vor 07:00 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr durch den Alarm der Brandmeldeanlage zu einer Altenpflegeeinrichtung in der Hinteren Sterngasse gerufen. Kurz darauf erreichten die Integrierte Leitstelle weitere Notrufe per Telefon. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war der Zimmerbrand im zweiten Obergeschoss deutlich von außen wahrzunehmen, woraufhin die Alarmstufe weiter von zwei auf drei Löschzüge erhöht wurde. Bei einer konzertierten Menschenrettung wurden die Bewohner des Brandgeschosses und der darüber liegenden Geschosse in verschiedene sichere unverrauchte Bereiche gerettet und dort von Rettungsdienst und Feuerwehr erstversorgt und betreut. Gleichzeitig wurde das Feuer im Innenangriff sofort bekämpft und blieb so weitestgehend auf den Brandraum begrenzt. Darüber liegende Zimmer wurden durch den Rauchaustritt über die Fassade in Mitleidenschaft gezogen. Von den insgesamt rund 130 betroffenen Bewohnern und Mitarbeitern der Einrichtung wurden acht Personen so schwer verletzt, dass sie in umliegende Krankenhäuser gebracht werden mussten. Alle Anderen wurden vor Ort vom Pflegepersonal und Einheiten des Betreuungsdienstes versorgt. Die letzten Einheiten der Feuerwehr konnten nach abgeschlossenen Nachlöscharbeiten und der Unterstützung der Polizei gegen 10:45 Uhr wieder einrücken.
Im Einsatz waren circa 60 Einsatzkräfte aller Wachen der Berufsfeuerwehr, 70 Einsatzkräfte des Rettungs- und Sanitätsdienstes – darunter vier Notärzte und die Sanitätseinsatzleitung – und mehrere Streifen der Polizei. Die Brandursachenermittlung wurde bereits durch die zuständige Fachdienststelle der Polizei eingeleitet. Die Höhe des Schadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Mehrere Wohneinheiten der Pflegeeinrichtung sind bis auf weiteres nicht bewohnbar. Für die Dauer des Einsatzes wurden zur Absicherung des Stadtgebietes zusätzlich die Einheiten Almoshof, Laufamholz und Moorenbrunn der Freiwilligen Feuerwehr in Bereitstellung versetzt, da die Berufsfeuerwehr gebunden war. Die Verkehrsaktiengesellschaft Nürnberg stellte einen Nahverkehrsbus für etwaige Personentransporte zur Verfügung.

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Pferd in Grube

Gestern um 18:41 Uhr wurde die Feuerwehr Nürnberg zu einem Pferdestall in der Nähe der Marienbergstraße gerufen.
Ein Pferd ist einen Wasserschacht gefallen und steckte mit den Hinterläufen fest.
Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Almoshof und der Feuerwache 1 rückten mit einem speziellen für derartige Einsätze vorgehaltenen Hebegeschirr an. Erst nachdem der herbeigerufene Tierarzt die Haflingerstute mit einem Beruhigungsmittel sedierte, wurden breite Gurte unter den Bauch der Stute gezogen. Mit vereinten Kräften konnte dann das 11-jährige Pferd aus der Grube gehoben und gezogen werden.
„Bella“ kam mit wenigen Schnittverletzungen davon, so dass die Besitzerin sehr glücklich über die gelungene Rettung war.

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Feuer in Autohaus

12.05.2018; Kurz vor Mitternacht wurden Einsatzkräfte der Nürnberger Feuerwehr in die Heisterstraße alarmiert. Im Werkstattbereich eines Autohauses war aus bisher unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Beim Eintreffen der ersten Einheiten war das Dach bereits durchgebrannt und Feuerschein von außen sichtbar. Dank des umgehend vorgetragenen massiven Löschangriffs mit insgesamt vier handgeführten Löschrohren im Inneren der Werkstatt und zwei Rohren über zwei Drehleitern im Außenangriff konnte bereits nach ca. einer Stunde „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden. Im Einsatz vor Ort waren Einheiten der Feuerwachen 1, 3 und 4 sowie die Freiwilligen Feuerwehren Werderau, Gartenstadt und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung mit insgesamt rund 70 Kräften, der Rettungsdienst, die Polizei und der Energieversorger. Verletzt wurde bei dem Feuer glücklicherweise niemand, die Schadenshöhe ist derzeit noch unklar. Zur Brandursache hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.

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Dachstuhlbrand in Laufamholz

Dachstuhlbrand in einem Wohn- und Geschäftshaus in Laufamholz
Am 23.04.2018 gegen 0:45 Uhr wurde die Feuerwehr Nürnberg zu einem Dachstuhlbrand in die Laufamholzstraße gerufen. Bereits beim Eintreffen schlugen weithin sichtbar meterhohe Flammen aus dem Dach in den Nachthimmel. Durch das schnelle und umfassende Eingreifen der Feuerwehreinheiten konnte die Ausbreitung des Feuers auf den gesamten Dachstuhl und eine angrenzende Wohnung verhindert werden. Die direkt im Bereich des Brandherdes liegenden Räume einer Dachgeschosswohnung wurden allerdings durch das Feuer zerstört. Von den Bewohnern kam niemand zu Schaden. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt.
Bereits während der Anfahrt der ersten Einheiten gingen mehrere Anrufe in der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr Nürnberg ein, die auf ein größeres Feuer in der Laufamholzstraße hinwiesen. Sofort erhöhte die Leitstelle vorsorglich die Alarmschwelle und weitere Kräfte wurden zur Einsatzstelle beordert. Dadurch standen in kurzer Zeit zwei Drehleitern und mehrere Trupps unter Atemschutz zur Verfügung. Über den Korb der Drehleitern konnten Einheiten unter Atemschutz die Flanken des Brandes von zwei Seiten gezielt mit Löschrohren bekämpfen und die Dachhaut öffnen, um an die Brandnester zu gelangen. Gleichzeitig gingen Atemschutztrupps mit Löschrohren über den Treppenraum in den brennenden Spitzboden und die darunterliegende Wohnung vor, um von innen die Brandherde zu bekämpfen. Der umfassende Einsatz hatte Erfolg: Eine Ausbreitung des Feuers auf den gesamten Dachstuhl und eine direkt angrenzende Wohnung konnte verhindert werden. Nach etwa 45 Minuten war das Feuer gelöscht und die Kräfte konnten mit den aufwendigen Nachlöscharbeiten beginnen. Dabei müssen Dach-, Decken, und Balkenbereiche geöffnet und kontrolliert werden, sowie aufgefundene Glutnester gezielt abgelöscht werden. Diese Arbeiten werden noch bis in die frühen Morgenstunden andauern. Bis zum Einsetzen des Berufsverkehrs sollte es jedoch zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen in der Laufamholzstraße mehr kommen. Die Bewohner der Dachgeschosswohnungen konnten sich frühzeitig selbst in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten jedoch leicht verletzt und wurde vorsorglich in der Klinik untersucht. Er konnte diese aber glücklicherweise bald wieder verlassen.
Im Einsatz waren insgesamt 40 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr aus Laufamholz. Notarzt und Rettungsdienst stellten vor Ort die medizinische Versorgung sicher. Die Polizei sorgte für die Verkehrssperrung und Regelung. Herbeigerufene Mitarbeiter der Main-Donau-Netzgesellschaft kontrollierten die Strom- und Gasversorgung im Gebäude.
Über Brandursache und Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

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Großeinsatz Müllverbrennung

Am Dienstag, 17.04.2018, kam es gegen 13:45 Uhr in der Hinteren Marktstraße zu einem Brandereignis in der dortigen Müllverbrennungsanlage. Müll im Lagerbunker geriet aus bis dato ungeklärter Ursache in Brand. Bedingt durch die örtlichen Verhältnisse, die Zugänglichkeit in den Müllbunker und dessen kompakte Lagerung sowie die sehr starke Rauchentwicklung des brennenden Mülls selbst, gestalteten die Löschmaßnahmen schwierig.
Zum Einsatz kamen von Seiten der Behörden mit Sicherheitsaufgaben Einheiten der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehren Nürnbergs, des Technischen Hilfswerks und des Rettungsdienstes. Zu den besonderen Aufgaben bei diesem Einsatz zählten der Aufbau einer langen Löschwasserstrecke, die Brandbekämpfung im Müllbunker selbst bei schlechtesten Sichtverhältnissen und der Einsatz mit großem Schaummittelbedarf. Neben den Einheiten der Feuerwehr Nürnberg wurden zur Unterstützung der Belüftungsmaßnahmen die Großlüfter der Werkfeuerwehren Flughafen Nürnberg, Ina Schaeffler (Herzogenaurach), Siemens (Erlangen) und der Freiwilligen Feuerwehr Diepersdorf in den Einsatz gebracht.
Insgesamt standen zeitweise rund 110 Einsatzkräfte einschließlich des Rettungsdienstes, der zur medizinischen Absicherung der Einsatzkräfte stetig vor Ort war, am Einsatzort zur Verfügung. Der Einsatz zieht sich in den 18.04.2018.

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Stromausfall

Eine technische Störung in einer Elektroschaltanlage in der Ludwig-Feuerbach-Straße hat um kurz vor neun Uhr die Stromversorgung in den Stadteilen Wöhrd und Rennweg komplett stillgelegt. Anwohner in der Welserstraße hörten einen kauten Knall und vermuteten einen Brand im Keller ihres Mehrparteienhauses. Nach Überprüfung des Hausanschlussraumes konnte in Sachen des vermuteten Brandes Entwarnung gegeben werden. Die alarmierten Einheiten der Feuerwachen 2 und 3 kontrollierten zusammen mit Mitarbeitern der N-Ergie Nürnberg anschließend das Trafohäuschen und stellten in einem Schaltschrank Rußspuren fest. Während der Schadensbehebung wurden weitere Einheiten der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwillige Feuerwehr Laufamholz vorsorglich in das betroffene Gebiet verlegt.

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Feuer in Nebengebäude

Am Dienstagmorgen wurde die Feuerwehr Nürnberg zu einem Gebäudebrand im Nürnberger Stadtteil Hohe Marter gerufen.
Gegen 6:30 Uhr bemerkten Anwohner in der Zedernstraße das Feuer in einem, aus mehreren Garagen und Lagerräumen bestehenden Gebäude. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte sich der Brand bereits auf den Dachstuhl ausgebreitet. Mehrere Feuerwehr-Trupps unter schwerem Atemschutz bekämpften das Feuer. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden die Anwohner, mittels Rundfunkdurchsagen, zum Schließen von Fenster und Türen aufgefordert.
Die Löscharbeiten gestalteten sich langwierig, da im Bereich des Dachstuhles immer neue Glutnester lokalisiert wurden. Der Brandschutt musste mit Hilfe des Gerätewagens-Kran der Berufsfeuerwehr entfernt werden. Gegen 13 Uhr war der Einsatz beendet.
Im Einsatz waren acht Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Nürnberg mit 25 Mann, die Freiwillige Feuerwehr Werderau, der Rettungsdienst mit Notarzt und die Polizei. Die Schadenssumme kann derzeit nicht beziffert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Abgestürzte Person

Am Donnerstagnachmittag wurde die Feuerwehr Nürnberg zu einer Menschenrettung in den Stadtteil Gartenstadt alarmiert.
Gegen 14:00 Uhr erreichte die Leitstelle Nürnberg der Notruf, dass sich ein Arbeiter verletzt auf einem Baugerüst in 10m Höhe befindet. Durch einen Sturz zog sich der Dachdecker schwere Verletzungen zu. Er musste noch auf dem Gerüst notärztlich versorgt werden. Anschließend wurde die Person mittels Drehleiter, unterstützt von der Höhenrettungsgruppe der Nürnberger Berufsfeuerwehr, auf Erdgleiche verbracht. Nach ca. 1 Stunde waren die Rettungsmaßnahmen abgeschlossen. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Nürnberg mit insgesamt 6 Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften, die Freiwillige Feuerwehr Gartenstadt sowie mehrere Rettungswagen mit Notarzt und die Polizei.

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Sturmtief Friederike

Während der Sturm Friederike bundesweit für große Schäden und für erhebliche Störungen im öffentlichen Verkehr gesorgt hat, ist die Bilanz im Bereich der Leitstelle Nürnberg nicht so schlimm ausgefallen, wie zu erwarten war.
Die Windspitzen des Sturms führten im Bereich Nürnberg zwischen 14:00 und 16:00 Uhr zu einem erhöhten Einsatzaufkommen, so dass insgesamt 16 Einsatzleitplätze sowie 6 Ausnahmeabfrageplätze der Leitstelle Nürnberg besetzt werden mussten. Insgesamt wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt 108 Sturmeinsätze bearbeitet. Es handelt sich dabei bei den Einsätzen vorwiegend um umgestürzte Bäume, Äste auf Fahrbahnen oder lose Teile, die zu fallen drohten.
Im Stadtgebiet Nürnberg wurden die Sturmeinsätze durch Einheiten der Berufsfeuerwehr, vor allem aber durch die hervorragende Unterstützung durch die Freiwilligen Feuerwehren Großgründlach, Buch, Höfles, Boxdorf, Neunhof, Almoshof, Buchenbühl und Laufamholz erledigt.

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